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Taktverdichtung Donautal (01.02.2022)

Wolfgang Stittrich

© Grüne Fraktion

Die Mehrzahl der Arbeitnehmer*innen wird wohl auch in Zukunft nicht ohne weiteres auf den PKW für die Fahrt zur Arbeit verzichten wollen. Das ist eines der Ergebnisse der Umfrage „Wir wollen’s wissen“, die die Entscheider-Initiative Donautal Connect mit Unterstützung der Ulmer Universität und der Stadt Ulm im September 2020 gestartet hatte.

"Mit dem Blick auf die notwendige Verkehrswende und um gegen den bevorstehenden Klimawandel gegen zu steuern, müssen wir an dieser Stelle auch Geld für den Ausbau des ÖPNV in die Hand nehmen. Denn laut der Umfrage scheitert ein Umstieg auf den Öffentlichen Nahverkehr, weil der Wohnort schlecht angebunden ist (65,4 Prozent), der ÖPNV zu unflexibel ist (59,9 Prozent) oder die Fahrt zu lange dauert (61 Prozent).
Einen Umstieg auf den ÖPNV könnten sich rund 55 Prozent der Befragten („stimme zu“ oder „stimme eher zu“) vorstellen, wenn das Angebot ausgebaut und verbessert wird."
erklärt .

Wir sehen auch durch die Anfragen der Bürger*innen, dass eine Taktverdichtung von Nöten ist. Aktuell wird bei der Linie 10 Wochentags ab 9.30 Uhr und bei der Linie 14 ab 13 Uhr noch ein 30-Minuten-Takt angeboten, der sich leider auch nicht durch die beiden Linien ergänzt und somit keine Taktverkürzung darstellt.

Wir beantragen daher für die Linie 10 in den Hauptverkehrszeiten zwischen 16 und 19 Uhr an den Wochentagen eine 15-Minuten-Taktung wieder einzuführen.