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Zur Diskussion über die Überschwemmungen am 13. Juli 2016 im Gemeinderat

Bild von Michael Joukov

© GRÜNE Fraktion Ulm

Die Überschwemmungen sind für die Betroffenen ein schwerer Schlag, der zum Glück ohne Todesopfer blieb. Die GRÜNE Fraktion dankt allen Einsatzkräften.

Auf GRÜNEN Antrag hin hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung über das Hochwasser beraten. Dabei wurde klar: der Biber war es nicht. Die verdreckten Abflüsse waren auf dem Kuhberg ebenfalls nicht ursächlich, da das Wasser aus der Kanalisation in die Häuser hochdrückte – es ist also sehr wohl in die Kanäle gelangt. Auch das zugewachsene Bachbett in Einsingen dem Wasserstrom, der zentnerschwere Steine wegspülte, gewiss nicht im Weg gewesen.

„Es ist nicht mehr zu leugnen, dass der Klimawandel für bereits das dritte ‚Jahrhunderthochwasser‘ dieses, erst begonnenen, Jahrhunderts, sorgt. Der Ausstoß an Treibhausgasen muss daher reduziert werden, hier braucht es ein Umdenken. Bei der Debatte über das Ulmer Klimaschutzkonzept im Herbst hoffen wir GRÜNEN auf Fortschritte“, führte Michael Joukov in seiner Rede [rechts im Downloadbereich als Volltext verfügbar] aus.


Was die Stadt tun kann, wurde in die Wege geleitet.
Auf GRÜNEN Vorstoß hin haben OB Czisch und Baubürgermeister von Winning bei der Sitzung zugesagt, bei der Gestaltung von Baugebieten größeren Wert auf Versickerung vor Ort und angemessen dimensionierte Kanalisation zu legen. Außerdem sollen Gebäude in unserer Stadt mit Rückstauklappen nachgerüstet werden. Es gibt auch Fälle, in denen Immobilieneigentümer*innen sich keine Nachrüstung leisten können – hierfür wird von der Stadt ein Programm aufgelegt werden.

Die Ulmerinnen und Ulmer erwarten Antworten. Der erste Schritt wurde getan, und wir GRÜNEN werden unser Bestes tun, damit weitere folgen.

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