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Stadt als Vorbild – Mehrweg am Ratstisch (12.03.2019)

Bild Sigrid Räkel-Rehner

© GRÜNE Fraktion Ulm

Zahlreiche Umweltorganisationen haben unter dem Stichwort „Plastikfasten“ dazu aufgerufen, den Einsatz von Einwegplastik zu überdenken. Die Produktion von Polyethylenterephthalat (PET, Hauptbestandteil von Einwegverpackungen) ist energieintensiv und belastet durch ihre Abfälle die Umwelt, sodass der Einsatz solcher Produkte wirklich auf ein Minimum beschränkt werden sollte.

Leider ist das Ulmer Rathaus hier kein Vorbild. Nach wie vor wird zu den Sitzungen städtischer Gremien Wasser in Einweg-Plastikflaschen gereicht. Mit dem Antrag 2018/45 haben wir zusammen mit den Kolleg*innen der SPD-Fraktion bereits auf das Problem aufmerksam gemacht und Einsatz eines Trinkwasserspenders mit Sprudelfunktion angeregt, welcher überdies den Vorteil hätte, auch von der Öffentlichkeit benutzt werden zu können. Leider blieb der Antrag bisher seit knapp 11 Monaten unbeantwortet. „Wir haben den OB nun nachdrücklich aufgefordert, sich der Sache anzunehmen. Es ist wirklich nicht so kompliziert, dass sie über ein Jahr zur Umsetzung bräuchte“, erklärt Sigrid Räkel-Rehner.