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Artenschutz in Ulmer Wäldern (12.01.2026)

Ulrich Metzger

© Moritz Reulein

Der Waldbesitz der Stadt Ulm ist eines der Felder, auf denen unsere Stadt einen wirksamen Beitrag zum Artenschutz und zum Erhalt der Biodiversität leisten kann.
Totholzansammlungen und Altholzstrukturen, die durch Verzicht auf Bewirtschaftung entstehen, bieten Refugien für Insekten, Pilze, Vögel und Fledermäuse, die in bewirtschafteten Wäldern oft fehlen. Die für die Holzernte bewirtschafteten Gebiete gewinnen ihrerseits dadurch an Resilienz.

Von den 1.300 h Wald, der sich im Besitz der Stadt Ulm befinden, werden 8% nicht forstwirtschaftlich genutzt, sondern stellen Refugien für Tier- und Pflanzenarten dar.
Angesichts des dramatischen Schwundes an Artenvielfalt ist dieser Beitrag dringend notwendig und wird sich ökonomisch auszahlen.

Die GRÜNE Fraktion beantragt, dass die Stadtverwaltung prüfen möge, welche Waldgebiete zusätzlich aus der Bewirtschaftung genommen und als sinnvolle Rückzugsgebiete für die seltener werdenden Arten identifiziert werden können.