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Bezahlbarer Wohnraum für Fachkräfte von morgen (10.11.2025)

Julia Emmerich-Mies

© Gruene Fraktion Ulm

Es ist nichts Neues, das Thema Wohnen beschäftigt uns alle. Eine Gruppe, die aktuell vor großen Herausforderungen im Bezug auf Wohnen steht, sind junge Menschen. Als Auszubildende und Studierende, die frisch in Ulm ankommen, finden sie immer weniger bezahlbaren Wohnraum.

Die Grüne Fraktion möchte Sie gerne auf das erweiterte Förderprogramm „Junges Wohnen“ des Landes Baden-Württemberg aufmerksam machen und anregen, dieses aktiv für unsere Stadt zu prüfen und gegebenenfalls zu nutzen.
Das Förderprogramm, das bisher primär auf Studierende fokussiert war, wurde inzwischen ausgeweitet und umfasst nun auch Auszubildende. Damit ergeben sich neue Chancen, um jungen Menschen bezahlbaren Wohnraum anzubieten und unsere Stadt als attraktiven Ausbildungsstandort zu stärken. Dies kann nicht nur zur Sicherung von Fachkräften beitragen, sondern auch die soziale Durchmischung fördern und unsere Stadtentwicklung nachhaltig positiv beeinflussen. Zudem werden die Fördermittel vom Land bereitgestellt, was die finanzielle Belastung der Stadt deutlich reduziert.

Wir regen daher an, dass sich die Stadtverwaltung intensiv mit dem Förderprogramm auseinandersetzt und prüft:

  • Ob bereits bestehende oder geplante Wohnbauprojekte für eine Förderung infrage kommen,
  • Inwieweit Kooperationen mit Trägern, Wohnbaugesellschaften oder Betrieben denkbar sind,
  • Welche Voraussetzungen geschaffen werden müssten, um entsprechende Fördermittel zu beantragen.

Unabhängig vom Landesförderprogramm bitten wir zu prüfen, inwiefern Tochtergesellschaften der Stadt wie die UWS und PEG ein Wohnhaus für Azubis bauen und verwalten könnten. Außerdem erhoffen wir uns den Einsatz der Stadt beim Land, um dem Studierendenwerk ein Grundstück auf dem Eselsberg für ein weiteres Wohnheim auf dem Eselsberg zur Verfügung stellen zu können.