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Unnötiger Energieverbrauch in städtischen Gebäuden (06.10.2025)

Lena Christin Schwelling

© Gruene Fraktion Ulm

Aus der Bürgerschaft erreichen uns wiederholt Hinweise auf unnötig brennendes Licht in städtischen Gebäuden – etwa in Schulen, Sporthallen oder auch im Museum, wo nach Angaben von Bürgerinnen und Bürgern während der Sommerferien nahezu durchgehend die Beleuchtung eingeschaltet war.

Dieses Problem besteht offenkundig seit Jahren, wie das Beispiel der Pestalozzi-Schule am Kuhberg zeigt. Dort wird berichtet, dass in Klassenzimmern, Fluren, Umkleiden und Toiletten das Licht häufig über Nacht, am Wochenende oder während der Ferien eingeschaltet bleibt. Auch bei abendlicher Nutzung der Turnhalle durch Sportvereine bleiben die Umkleiden oftmals beleuchtet, ohne dass jemand anwesend ist.

Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, wie in den städtischen Gebäuden sichergestellt werden kann, dass unnötiger Energieverbrauch durch dauerhaft brennende Beleuchtung vermieden wird. Dabei sollen insbesondere folgende Maßnahmen in Betracht gezogen werden:

  • Einsatz von Bewegungsmeldern in Fluren, Umkleiden, Toiletten und weiteren Nebenräumen,
  • Installation von Zeitschaltuhren bzw. automatisierten Steuerungen,
  • Sensibilisierung der Nutzergruppen und des Reinigungspersonals.

In die Prüfung sollen alle städtischen Gebäude einbezogen werden, insbesondere Schulen, Sporthallen, Kultureinrichtungen und Verwaltungsgebäude.

Gerade vor dem Hintergrund steigender Energiekosten und des Ziels, die Stadt Ulm klimaneutral zu machen, ist es dringend geboten, solche Energieverschwendung zu vermeiden. Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren sind bewährte und wirtschaftlich sinnvolle Instrumente, die in vielen Kommunen bereits erfolgreich eingesetzt werden.

Wir bitten die Verwaltung daher, Optionen und mögliche Kosten für eine Umrüstung bzw. Nachrüstung zu prüfen und dem Gemeinderat zu berichten.