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Besuch der Grünen-Fraktion im Quartierstreff: Gemeinsam für mehr soziale Gerechtigkeit im Stadtteil

Gruppenbild Fraktionsbesuch DRK-Quartierstreff Café Alma

© Grüne

Die Grünen-Stadtratsfraktion besuchte den DRK-Quartierstreff Café Alma, um sich vor Ort ein Bild von den Lebensrealitäten vieler Menschen im Stadtteil Wiblingen zu machen. Im Fokus des Austauschs standen Themen wie akute Armut, hohe Mietpreise, fehlende Bildungs- und Berufsperspektiven sowie konkrete Unterstützungsangebote für die Bewohner*innen.

Das Alma ist dabei auch ein wichtiger Ort für alleinstehende, ältere und einsame Personen, die hier nicht nur Unterstützung, sondern auch soziale Kontakte und Gemeinschaft finden. Gerade für Menschen, die nur über ein geringes Einkommen verfügen oder im Alltag wenig Ansprache erleben, bietet das Café Alma eine wertvolle Anlaufstelle.

„Viele Menschen hier leben in prekären Verhältnissen. Nicht, weil sie es wollen, sondern weil die strukturellen Hürden zu hoch sind“, so Julia Emmerich-Mies, Mitglied der Grünen-Fraktion. „Unser Besuch hat einmal mehr gezeigt, dass soziale Ungleichheit kein abstraktes Thema ist, sondern konkrete Auswirkungen auf das tägliche Leben der Menschen hat.“

Die Mitarbeitenden des Quartierstreffs berichteten eindrücklich von ihrer Arbeit: Sie bieten Beratung, Bildungsangebote, Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche sowie offene Treffpunkte für Familien an. Diese Angebote sind ein wichtiger Anker im Viertel. Doch die Nachfrage übersteigt längst die vorhandenen Kapazitäten und auch die Räumlichkeiten.

Die Grünen wollen diese Anliegen ernst nehmen. „Wir setzen uns im Stadtrat weiterhin dafür ein, dass soziale Infrastruktur nicht nur erhalten, sondern ausgebaut wird. Gerade in Stadtteilen mit besonderem Unterstützungsbedarf müssen mehr Mittel für Quartierarbeit, Bildung und soziale Teilhabe zur Verfügung stehen“, betont Dr. Richard Böker.

Im Gespräch mit dem Quartiersteam Frau Beate Bader und Frau Eike Biber-Knöpfle wurde deutlich, was sich viele für ihren Stadtteil wünschen: bezahlbarer Wohnraum, bessere Bildungsangebote, mehr Unterstützung für Alleinerziehende sowie eine bessere Anbindung an den Arbeitsmarkt.

Der Besuch im Quartierstreff macht klar: Ein sozial gerechtes Miteinander braucht eine Stadtpolitik, die genau hinschaut und handelt.