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Theater-Anbau geht in die zweite Lesung (09.05.2019)

Bild von Dr. Richard Böker

© GRÜNE Fraktion Ulm

Die GRÜNE Fraktion steht ohne Vorbehalt zum Neubau des Kinder- und Jugendtheaters und zu den für den Arbeitsschutz nötigen Maßnahmen. Der Neubau als solcher, und dass er schnell kommen muss, steht für uns nicht in Frage.

Bei dem Beschluss dieser Größenordnung muss allerdings geklärt sein, welche Auswirkungen er auf andere, dem Gemeinderat ebenfalls wichtige Projekte hat. Auch zum Raumprogramm gibt es offenen Fragen: was ist unbedingt nötig, was ist optional, und vielleicht auch, was noch rein sollte. Wünschenswert wäre auch ein Bemühen um einen Landeszuschuss für das älteste deutsche, städtische Theater.

In der Fraktion gab und gibt es unterschiedliche Auffassungen, ob die zweite Lesung dafür notwendig gewesen ist oder ob es auch im Verfahren noch möglich wäre, dies zu klären.

Teile unserer Fraktion haben in der letzten Sitzung des Rates der zweiten Lesung zugestimmt, verbunden mit der Bitte, die angesprochenen Fragen schnell zu klären, damit ein für alle akzeptabler Beschlussvorschlag erarbeitet werden kann. Die Verwaltung hat nach rechtlicher Prüfung diese auf den Juli angesetzt. „Wir hoffen, dass es bis dahin eine belastbare Entscheidungsgrundlage gibt“, fasst Dr. Richard Böker die Erwartungen zusammen.