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Sprachförderung wird verbessert (15.05.2019)

Bild Doris Schiele

© GRÜNE Fraktion Ulm

„Mittel in Höhe von 229.000 € für das 'Bundesprogramm Sprach-Kitas' als überplanmäßige Ausgabe aus den Allgemeinen Finanzmitteln zu genehmigen“ lautete der Beschluss, der in insgesamt drei Ausschüssen vorbereitet und gefasst wurde. Hinter diesem knappen Satz steckt sehr viel, nämlich die Erkenntnis, dass Qualität und die Quantität des sprachlichen Inputs, d. h., die Sprache, die sie hören und besonders die sprachliche Interaktion mit Kindern und Erwachsenen, für den kindlichen Spracherwerb entscheidend ist.

Die Stadt Ulm hat sich daher mit einem Verbund von 6 Kitas (trägerübergreifend) am Bundesprogramm "BiSS – Bildung durch Sprache und Schrift", Modul E 1 "Gezielte alltagsintegrierte Sprachbildung im Elementarbereich" beteiligt, bei dem wissenschaftlich erforscht wurde, wie Sprachvermittlung in der Kita am besten gelingt. Die Ergebnisse sind hier zusammengefasst, um es auf den Punkt zu bringen: es gab zahlreiche methodische Erkenntnisse darüber, wie es am besten gelingt. Diese werden nun in Ulm auch umgesetzt, die Erzieher*innen also entsprechend geschult.

„Es ist sicherlich gut, richtig und wichtig, die Erzieherinnen und Erzieher mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft vertraut zu machen. Aber noch wichtiger ist es aus meiner Sicht, dass sie auch die Zeit haben, mit den Kindern ohne Zeitdruck zu reden. Wir brauchen also weitere Verbesserungen des Personalschlüssels, gerade im U3-Bereich“, kommentiert Doris Schiele.