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GRÜNER Vorschlag zur Hochwasserprävention wird umgesetzt (12.04.2019)

Bild Wolfgang Stittrich

© Foto Urisk

Immer wieder haben in den letzten Jahren Starkregenfälle in Teilen von Ulm zu Überschwemmungen geführt. Auffällig ist dabei, dass der Regen an manchen Orten so stark war, dass es zu großen Überschwemmungen und Schäden gekommen ist, während es wenig hundert Meter weiter beim „normalen“ Starkregen geblieben ist.

Bereits vor drei Jahren haben wir ein verstärkte Befassung mit diesem Thema durchgesetzt, und die Frage gestellt, was getan werden kann, um die Folgen abzumildern. Denn der Klimawandel bewirkt, dass „Jahrhundertereignisse“ nun alle fünf Jahre oder noch häufiger kommen. Langfristig hilft natürlich nur konsequenter Klimaschutz, aber die Stadt muss sich verstärkt für Hochwasser rüsten. Ebenfalls haben wir ein Programm zur Beratung von Hauseigentümer*innen in Sachen Entwässerung anregt, was nun beschlossen wurde.

Ziel des Programms ist es, private Eigentümer bei Rückstau- und Abdichtungsproblemen an ihrem Gebäude beratend zu unterstützen. Die Beratung wird durch einen unabhängigen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen durchgeführt. Der Sachverständige besichtigt die Örtlichkeit, ermittelt Schadensursachen und zeigt Lösungsansätze auf. Hierbei könnten ggf. auch Hinweise geprüft werden, wenn Schäden und Probleme nachvollziehbarer Weise nicht auf die oben genannten Punkte zurückgeführt werden können.

Auch die Stadt tut natürlich, was ihr möglich ist – die Hochwasserkartierung ist im vollen Gange, und die Kanäle werden entsprechend auf ihre Leistungsfähigkeit überprüft, neue Retentionsflächen geschaffen und noch etliches  mehr. Leider ist damit zu rechnen, dass es in kommenden Jahren sehr notwendig sein wird.

„Das Thema wird uns auf absehbare Zeit begleiten, es sind alle gefragt, sowohl die Eigentümer*innen städtischer Grundstücke als auch Landwirtinnen und Landwirte. Da bleiben wird dran“, verspricht Wolfgang Stittrich.